In bestimmten Situationen können Informationen zu einem Datenelement fehlen, ohne dass das Quellsystem den Grund dafür kennt. Wenn das betroffene Datenelement eine minimale Kardinalität von 0 hat, also optional ist, auch wenn es als Must Support gekennzeichnet ist, sollte es aus der Ressource weggelassen werden. Handelt es sich hingegen um ein obligatorisches Element mit einer minimalen Kardinalität größer als 0, muss es trotzdem in der Ressource enthalten sein, selbst wenn keine Werte vorliegen. Für solche Fälle wird nachfolgend ein einheitliches Vorgehen im Sinne einer Best Practice zusammengefasst:
unknown, wenn der Wert erwartet wird, aber nicht bekannt ist.Beispiel: Eine Patient-Ressource, in der kein Name verfügbar ist:
{
"resourceType": "Patient",
...
"name": [
{
"extension": [
{
"url": "http://hl7.org/fhir/StructureDefinition/data-absent-reason",
"valueCode": "unknown"
}
]
}
],
"telecom": ...
}
Bei Bindings mit „example“, „preferred“ oder „extensible“ (für CodeableConcept oder Coding) gilt:
Bei Bindings mit „required“ (für CodeableConcept, Coding oder code):
Verwende, wenn möglich, einen „unknown“-Code aus dem zugewiesenen ValueSet. Falls das ValueSet keinen solchen Code bietet, muss ein anderer gültiger Code aus dem ValueSet verwendet werden. Andernfalls ist die Ressource nicht konform zur Spezifikation.